Ausgehend von einer bauphysikalischen Beurteilung des Ist-Zustandes der Fassade – einfachste Isolierverglasung in Alufensterprofilen ohne thermische Trennung – im Vergleich zu einer alternativen Ausführung mit hochwärmedämmenden Gläsern und Profilen berechneten wir die Einsparmöglichkeiten an Heizenergie pro Jahr. Dies führte zu der Bauherren-Entscheidung, die gesamte Fassade des Bettenhauses zu erneuern.

Krankenhaus Düren gem. GmbH – Fassaden- und Zimmersanierung Bettenhaus

Bei Ausbau und Erneuerung der kompletten Fassade macht es Sinn, eine anstehende Zimmerrenovierung gleichzeitig vorzunehmen. Die Baumaßnahme weitete sich aus zur Totalsanierung des Bettenhauses einschließlich Erneuerung der Nasszellen.

Die gesamte Baustellenver- und -entsorgung erfolgte über einen Außenaufzug

Bei der Bädererneuerung mussten unterschiedliche Situationen planerisch gelöst werden.

Für wiederkehrende Situationen wurde ein Fertigbad aus Montageteilen entwickelt (Fa. Ibrobau) das die Bauzeit wesentlich verkürzte.

Wegen der Sanitärinstallation mussten die Bauabschnitte vertikal aufgeteilt werden. Alle übereinander liegenden Zimmer einer Gebäudeachse wurden gleichzeitig bearbeitet. Der erforderliche Bettenleerstand wurde so minimiert.

Gut durchgeplant entstehen auch auf kleinstem Raum ansprechende Bäder.

Für privat Versicherte wird auch im Bad etwas mehr an Großzügigkeit geboten

Bei der Betonsanierung der Fassadenfertigteile wurden Haftzugversuche gemacht zur Ermittlung der Tragfähigkeit des Altanstrichs.

Stellenweise sind die Schäden an den Betonfertigteilen dramatisch -

- auch großflächig fehlte die erforderliche Betonüberdeckung